| Schichtenspeicher |
Schichtenspeicher kommen bei Solaranlagen mit Heizungsunterstützung zum Einsatz. Sie gewährleisten eine optimale Schichtung des Warmwassers. Das erwärmte Wasser wird jeweils in der Höhe des Speichers eingeleitet, in der die Wassertemperatur der Temperatur der jeweiligen Speicherschicht entspricht. Dadurch können Temperaturverluste und Durchmischung des gespeicherten Warmwassers vermieden werden. Im oberen Teil des Speichers steht heißes Wasser schneller zur Verfügung, die Nachheizung kann effektiver geregelt werden. |
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| Schneelast |
s. Statik |
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| Schwerkraftanlagen |
Heizungsanlagen mit großen Rohrdurchmessern, die ohne Pumpen arbeiten. In ihnen zirkuliert das Wasser allein aufgrund der Schwerkraft. |
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| Schwerkraftbremse |
Verhindert, dass aufgrund des thermodynamischen Auftriebes der Solarflüssigkeit die Wärme aus dem Speicher in die Kollektoren abgeführt wird. |
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| Schwimmbadabsorber |
Schwimmbadabsorber dienen der solaren Erwärmung von Wasser in niedrigerem Temperaturbereich als bei Heizungsanlagen. Sie werden vor allem für die Erwärmung von Schwimmbädern eingesetzt sowie bei Einsatzbereichen, bei denen der Bedarf an warmen Wasser mit der Sonnenscheindauer übereinstimmt, da das Wasser nach der Erwärmung nicht gespeichert wird. |
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| Sekundärenergie |
entsteht durch Umwandlung aus Primärenergie, z.B. Koks, Briketts aus Kohle und Benzin, Dieselkraftstoff oder Heizöl aus Erdöl. |
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| Selektivbeschichtung |
siehe selektive Absorberfläche |
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| Selektive Absorberoberfläche |
Absorberoberflächen werden als selektive Oberflächen bezeichnet, wenn sie einen möglichst großen Teil der Solarstrahlung absorbieren (aufnehmen), selbst aber nur geringe Wärmeverluste durch Abstrahlung (Emission) aufweisen. Die vom Solarkollektor eingesammelte Wärme dient der Erwärmung der an der Absorberunterseite vorbeifliessenden Wärmeträgerflüssigkeit. |
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| Sicherheitseinrichtungen |
Sicherheitseinrichtungen dienen u.a. dazu, Störungen im Betrieb einer Anlage zu verhindern sowie Anlagenteile bei Betriebsstörungen vor Zerstörung zu schützen. |
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| Sicherheitsventil |
Nach DIN 4757 ist der Einbau eines Sicherheitsventils (SV) vorgeschrieben. Es darf zum Kollektor hin nicht absperrbar sein. Das Sicherheitsventil lässt Solarflüssigkeit in den Auffangbehälter ab, wenn infolge einer Störung der Betriebsdruck in der Solaranlage den Ansprechdruck des Ventils überschreitet. Der Ansprechdruck des Sicherheitsventil sollte 80% des Nenndruckes des SV betragen und etwa 0,3 bar über dem maximal zulässigen Betriebsdruck der Anlage liegen. Es gibt Tabellen zur Auswahl des SV. |
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| Silizium, amorph |
Amorphes Silizium weist keine Kristallstruktur auf. Silan (SiH4) wird als Ausgangsmaterial auf ein geeignetes Trägermaterial (z.B. Glas oder Metallfolien) aufgedampft. Die so entstandene Schicht ist etwa 2 μm dick und somit um den Faktor 100 dünner als kristalline Siliziumzellen. Daher spricht man auch von Dünnschicht- Solarzellen. |
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| Silizium, monokristallines |
Monokristallines (Einkristallines) Silizium wird in einem relativ aufwändigen Verfahren in runden Stangen aus der Siliziumschmelze gezogen. Die Stangen werden in quadratische oder semiquadratische Form gebracht oder rund belassen. Anschließend werden sie in dünne Scheiben (Wafer) von etwa 250 - 350 μm Dicke zersägt. |
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| Silizium, polykristallines |
Poly- bzw. multikristallines Silizium wird in Blöcke gegossen, die bereits eine quadratische Form aufweisen. Die erkalteten Blöcke werden in Stangen und dann in etwa 250 - 350 μm dünne Scheiben (Wafer) zersägt. |
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| Simulationsprogramm |
Solaranlagen werden heute häufig mit Hilfe von Simulationsprogrammen ausgelegt. Diese Computerprogramme geben Auskunft über die Größe der Anlage und der einzelnen Komponenten, zu erreichende Erträge und die Wirtschaftlichkeit. Auch der Einfluss von Ertragseinbußen durch eine zeitlich begrenzte Verschattung der Dachkomponenten kann errechnet werden. Die meisten Hersteller von Solaranlagenkomponenten haben ein Computerprogramm in ihrem Sortiment, das die Leistungsdaten ihrer Produkte enthält. Es gibt auch Hersteller unabhängiger Programme. |
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| Solar Home Systems (SHS) |
Solar Home Systems sind kleine autarke Solarstromsysteme, die unabhängig vom Stromnetz sind und Strom an die Verbraucher liefern. Scheint keine Sonne, wird Strom aus dem Solarakku bezogen, der während des Sonnenscheins gespeist wird. Diese Anlagen gewähren eine Grundversorgung mit elektrischer Energie und werden dann eingesetzt, wenn kein Stromnetz vorhanden ist (z.B. Entwicklungsländer). Sie gewähren z.B. Licht sowie Kühlung für Medikamente. |
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| Solar- Roof- Systeme |
Systeme mit Kollektoren oder Modulen, die die Dachhaut ersetzen. |
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| Solaranlage, Aufbau |
Solarthermische Anlagen bestehen üblicherweise aus einem Solarkollektor, einer Regeleinheit mit Pumpen und einem gut gedämmten Warmwasserspeicher. |
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| Solaranlagen |
Wandeln Sonnenlicht in nutzbare Energie um und leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Mit Solaranlagen kann Strom und Wärme erzeugt werden. Photovoltaikanlagen bestehen aus Solarmodulen, die Gleichstrom erzeugen. Ein Wechselrichter wandelt diesen in netzkonformen Wechselstrom um, der über ein Netzeinspeisegerät (NEG) ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. |
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| Solararchitektur |
Berücksichtigt bei Neubau und Umbau von Gebäuden den Einsatz der aktiven und passiven Nutzung von Solarenergie. |
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| Solarbetriebene Pumpe |
Gleichstrompumpe, die ihren Strom von einem Solarmodul bezieht. z.B. Teichpumpen oder auch Umwälzpumpen in einer Solaranlage. |
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| Solardachziegel |
Solardachziegel sind eine optisch sehr attraktive Lösung, um eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren. Solardachziegel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für Solarstrom-Anlagen (Photovoltaik) und Solarwärme-Anlagen (Solarthermie). |
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| solare Kühlung |
Üblicherweise wird die solarthermische Technik in Form von Kollektoren für die Erzeugung von Nutzwärme (Brauch- und Heizungswasser und Prozesswärme) eingesetzt.
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| Solarenergienutzung, aktive |
Nutzung von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung und thermischen Anlagen zur Erwärmung von Brauch- und Heizwasser. |
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| solarer Deckungsgrad |
Der solare Deckungsgrad gibt an, wieviel Prozent der zur Brauchwassererwärmung erforderlichen Energie durch die Solaranlage im Jahresmittel gedeckt werden kann. Er entspricht dem Verhältnis des jährlichen solaren Wärmeertrages zum Gesamtenergiebedarf (solarer Wärmeertrag und Nachheizungswärmemenge) für die Brauchwassererwärmung (und evt. Heizungsunterstützung). |
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| Welcher Anteil des Gesamtenergiebedarfs soll durch Solarenergie gedeckt werden? Bildquelle: Solarpraxis |
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| Solarer Energiegewinn |
Der solare Energiegewinn oder Solarertrag ist die Energie, die im Solarspeicher von der Solarflüssigkeit an das Brauchwasser abgegeben wird. |
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| Solarer Wärmepreis |
Der Preis für eine kWh solar erzeugter Wärme. |
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| solares Bauen |
Im solaren Hausbau bieten sich enorme Energieeinsparpotenziale. Durch die passive Nutzung der Sonnenenergie (Fensterfront nach Süden u.a.) und eine gute Wärmedämmung können bis zu 90 Prozent der Heizkosten eingespart werden, die restliche Wärme liefern Sonnenkollektoren oder eine Nachheizung. Kollektoren und Photovoltaikanlagen können auf bestehenden Gebäuden aufgebaut oder in die Planung neuer Gebäude integriert werden. Niedrig- oder Nullenergiehäuser kombinieren Wärmedämmung, bedarfsorientierte Lüftung und intelligente Solarsysteme und sind möglichst nach Süden ausgerichtet. |
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| solares Heizen |
Je nach Größe des Kollektorfeldes kann mit einer solarthermischen Anlage auch die Heizung unterstützt werden. Mit einer Fläche von 10-15 m² auf dem Dach eines Einfamilienhauses kann in den Übergangszeiten Frühling und Herbst ein großer Teil der Heizenergie und das Brauchwasser von April bis Oktober über die Solaranlage abgedeckt werden. Den restlichen Wärmebedarf liefert ein konventioneller Kessel oder ein Pelletofen. |
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| Solarflüssigkeit |
Flüssigkeiten, die als Medium des Wärmetransports verwendet werden, nennt man Wärmeträgerflüssigkeiten. In thermischen Solaranlagen verwendet man meist ein frostsicheres Gemisch aus Wasser und Propylenglykol als Wärmeträger, das den Solarkollektor durchfließt und die absorbierte Wärme über den Wärmetauscher an das Brauchwasser abgibt. |
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| Solarkollektor |
s. Kollektor |
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| Solarkonstante |
Beschreibt die Bestrahlungsstärke der Solarstrahlung auf eine senkrecht zur Strahlung stehende Fläche außerhalb der Erdatmosphäre. Da sie abhängig vom Abstand zwischen Sonne und Erde ist und dieser durch die elliptische Bewegung variiert, bildet die Solarkonstante einen jährlichen Mittelwert. Der Wert beträgt 1367 W/m². |
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| Solarkreislauf |
Der Solarkreislauf transportiert die in den Kollektoren absorbierte Energie in den Solarspeicher. |
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| Solarmobil |
Ein mit Solarstrom betriebenes Fahrzeug. z.B. Solarauto, Solarroller oder Solarboot. |
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| Solarmodul |
Da einzelne Solarzellen nur eine geringe Leistung (ca. 1,5 Watt) abgeben, werden sie zu einem Solarmodul verschaltet. Dieses enthält eine Glasabdeckung und in den meisten Fällen einen Aluminiumrahmen, der der Stabilität und der Befestigung dient. Die Abdeckung an der Oberseite lässt das Licht durch und schützt die Solarzellen gleichzeitig vor Wind und Wetter. In dieser Form wird es auf dem Dach oder der Fassade befestigt. Eine einzelne Solarzelle ist ca. 12,5 x 12,5 cm groß, Module gibt es in unterschiedlichen Größen. Ein Modul kann je nach Anzahl der Zellen eine Leistung zwischen 50 und 300 Watt haben. |
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| Solarmodule Bildquelle: Solarpraxis |
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| Solarpaneel |
Engl.: panel = Solarmodul; ergeben zusammen die Photovoltaikanlage oder den Generator. |
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| Solarpumpe |
Nicht zu verwechseln mit solarbetriebener Pumpe.
Die Solarpumpe befördert die Solarflüssigkeit (Wärmeträgerflüssigkeit) vom Kollektor in den Speicher. Dort gibt diese über einen Wärmetauscher die im Kollektor aufgenommene Wärme an das Brauchwasser ab. |
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| Solarregler |
Die Funktion einer thermischen Solaranlage wird durch den Solarregler vollautomatisch geregelt. Dafür werden verschiedene Temperaturen über Fühler im Kollektor und Speicher gemessen. |
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| Solarspeicher, thermisch |
Der Speicher einer Solaranlage dient der Aufbewahrung des solar erzeugten Warmwassers. Je besser der Speicher ist, desto besser ist auch der Gesamtertrag der Anlage, da z.B. bei einer guten Wärmedämmung des Speichers weniger solar erzeugte Energie verloren geht. Der Speicher stellt das Warmwasser auch in der Nacht und an Tagen, an denen das Strahlungsangebot der Sonne nicht komplett zur Wassererwärmung ausreicht, zur Verfügung. Durch die automatische Regelung der Solaranlage und des Heizungskreislaufes erwärmt eine Zusatzheizung (Gas-, Öl- oder Holzheizung) einen Teil des Wassers, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht. |
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| Solarstrahlung |
siehe Solarstrahlungsangebot |
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| Solarstrahlungsangebot |
Die Menge der eingestrahlten Sonnenenergie auf die Kollektor- oder Modulfläche hängt sehr stark vom Neigungswinkel und der Orientierung der Empfangsfläche ab. Wenn die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Fläche treffen, ist die Strahlungsintensität am höchsten. Daher sollten Solarkollektoren nach Süden orientiert und so geneigt sein, dass die Sonnenstrahlen möglichst häufig senkrecht auf die Kollektorfläche treffen.
Bei einer Bestrahlungstärke von 1000 W/m² (klarer sonniger Tag) über den Zeitraum von einer Stunde ergibt sich dann die eingestrahlte Sonnenenergie von 1.000 Wattstunden (Wh). |
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| Das solare Strahlungsangebot in Deutschland Bildquelle: Solarpraxis |
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| Solarstrom |
Durch Sonneneinstrahlung in den Solarzellen erzeugter Gleichstrom. Dieser wird im Wechselrichter zu Wechselstrom umgewandelt. |
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| Solarthermie |
Unter Solarthermie versteht man die Nutzung von Sonnenlicht zur Erwärmung von Wasser oder zur Heizungs-Unterstützung. |
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| solarthermisches Kraftwerk |
Solarthermische Kraftwerke erzeugen durch Wärme Dampf, der dann eine Turbine antreibt, die Strom erzeugt.
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| Solarzelle |
Kleinstes Bauteil einer Photovoltaikanlage. Solarzellen werden aus Halbleitermaterialien, meist Silizium, gefertigt, die teilweise aus Abfällen der Halbleiterelektroindustrie bezogen werden. Sie gibt es in achteckiger oder quadratischer Form. Für Dünnschichtsolarzellen werden Halbleitermaterialien wie Gallium- Arsenid, Cadmium- Tellurid (CdTe) und Kupfer- Indium- Selenid (CIS) verwendet. Mehrere Solarzellen bilden das Solarmodul, in dem die Solarzellen so miteinander verschaltet sind, dass elektrischer (Gleich-) Strom fließen kann. Dieser physikalische Prozess verbraucht kein Material, so dass Solarzellen annähernd verschleissfrei Strom produzieren. |
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| Solarzellentypen auf Siliziumbasis |
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| Solarzelle, amorph |
Die rötlichbraunen bis schwarzen amorphen Solarzellen werden durch Aufdampfen von gasförmigem Silan hergestellt. Daher besitzen sie auch keine kristalline Struktur wie mono- oder multikristalline Zellen, sondern eine ungeordnete. Ihr Wirkungsgrad ist geringer als der kristalliner Zellen, jedoch können sie diffuses Licht besser nutzen. Amorphe Solarzellen werden häufig im Freizeitbereich eingesetzt. |
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| amorphe Solarzelle |
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| Solarzelle, monokristallin |
Bei monokristallinen Solarzellen ist das Material (Silizium) auf atomarer Ebene in einem absolut regelmäßigen Kristall angeordnet. Monokristalline Solarzellen werden häufig für netzgekoppelte Solaranlagen genutzt, ihr Wirkungsgrad ist höher als der von polykristallinen Solarzellen, der Preis jedoch auch. |
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| monokristalline Solarzelle |
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| Solarzelle, polykristallin |
auch "multikristallin" |
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| multikristalline Solarzelle |
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| Sollwerte |
Die für den optimalen Betrieb einer thermischen Solaranlage charakteristischen Temperaturen stellen die Sollwerte der Anlage dar. Dies ist insbesondere die Einschalt- Temperaturdifferenz und die Ausschalt- Temperaturdifferenz der Solarpumpe sowie die maximal zulässige Speichertemperatur und die gewünschte Brauchwassertemperatur. |
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| Spannung |
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| Speicher, elektrisch |
siehe Akkumulator |
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| Speicher, thermisch |
siehe Solarspeicher, thermisch |
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| Speichertemperatur |
Die Speichertemperaturen von thermischen Solarspeichern betragen maximal 60°C bei
Brauchwasserspeichern und 90°C bei Pufferspeichern. Durch die Schichtung im Speicher liegen die Temperaturen im unteren Teil des Speichers bei etwa 15°C und im mittleren Bereich bei etwa 40°C. |
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| Spitzenleistung |
siehe kWp |
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| Standardtestbedingungen STC (Standard Test Conditions) |
Unter Standardbedingungen werden die elektrischen Kenndaten eines Solarmoduls gemessen, um die Produkte verschiedener Hersteller miteinander vergleichen zu können. Die Standardtestbedingungen für Solarmodule sind: eine Einstrahlung von 1.000 Watt/m², eine Solarzelltemperatur von 25°C und ein Air Mass von 1,5. |
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| STC |
siehe Standardtestbedingungen |
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| Steuern und Photovoltaik |
Die Betreiber von Photovoltaikanlagen sind dazu berechtigt, die gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer vom Finanzamt zurückerstattet zu bekommen. |
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| Stillstandsbetrieb |
Wird bei einer thermischen Solaranlage keine Energie aus dem Solarkollektor-Feld abgeführt, erwärmen sich die Absorber der Kollektoren sehr stark. Weil dieser Zustand insbesondere dann eintritt, wenn die Solarpumpe ausfällt, nennt man ihn Stillstandsbetrieb. |
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| Stillstandssicherheit |
Eigensichere Solaranlagen werden auch als stillstandssicher bezeichnet, da auch bei Erreichen der Stillstandstemperatur der maximal zulässige Betriebsdruck der Anlage nicht überschritten wird. |
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| Stillstandstemperaturen |
siehe Kollektortemperaturen |
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| Strahlung, diffuse |
siehe Strahlungsarten |
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| Strahlungsarten Bildquelle: Solarpraxis |
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| Strahlung, direkte |
siehe Strahlungsarten |
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| Stahlungsarten Bildquelle: Solarpraxis |
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| Strahlungsarten |
Die Sonneneinstrahlung oder Solarstrahlung setzt sich aus der direkten und indirekten Strahlung zusammen. Als direkte Strahlung wird der Anteil der Solarstrahlung bezeichnet, der ohne Streuung durch die Erdatmosphäre auf die Erdoberfläche trifft. Dies ist bei klarem Himmel der Fall. Direktes Licht wirft- im Vergleich zur diffusen Strahlung- Schatten. Die direkte Strahlung beträgt im Jahresmittel etwa 50 Prozent der Globalstrahlung. Sie kann für die solare Wärmeerzeugung genutzt werden ebenso wie zur solaren Stromerzeugung. |
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| Strahlungsarten am Solarkollektor |
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| Strahlungsintensität |
Die jährliche Strahlungsenergie liegt in Deutschland zwischen 900 und 1.200 kWh/m² pro Jahr. Die nutzbare Energie für Solaranlagen ist im bundesweiten Vergleich somit ähnlich hoch. |
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| String |
Werden mehrere Solarstrommodule in einer Reihe zu einem Generator zusammengeschaltet, bezeichnet man eine Reihe als String (englisch für Strang). |
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| Strom |
Formelzeichen [I], Einheit [A] Ampere |
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| Stromgestehungskosten |
Die Kosten für die Herstellung von einer kWh elektrischen Stroms. |
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| Stromnetz |
s. Netz |
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| Strömungsgeschwindigkeit |
Die Strömungsgeschwindigkeit im Solarkreislauf sollte 0,7 m/s nicht überschreiten, da sonst die Druckverluste zu hoch werden. |
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| Systemwirkungsgrad |
Thermie: Der Systemwirkungsgrad beschreibt den Wirkungsgrad des gesamten Solarsystems (bestehend aus Kollektor, Rohrleitung, Wärmetauscher und Speicher) einschließlich des Weges zu den Verbraucherstellen. Hier werden zusätzlich die Wärmeverluste durch das Rohrleitungssystem (Rohrleitungsverluste) auf dem Weg zu den Verbrauchern hinzugezählt. Der Systemwirkungsgrad gibt an, wieviel der auf den Kollektor eingestrahlten Sonnenenergie den Verbrauchern an den Entnahmestellen als warmes Wasser zur Verfügung steht. |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)