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 Nachführung
 Nachheizung
 Nasse Anbindung
 Neigungswinkel
 Nennleistung
 Netz
 Netzanschlusspunkt
 Netzbetreiber
 Netzeinspeisung
 Netzgekoppelte Anlage
 Netzspannung
 Niedrigenergiehaus
 Normen
 Nutzenergie

Nachführung

Solarzellen liefern am meisten Energie, wenn die Sonne senkrecht auf die Zellen fällt. Solarmodule können daher dem Sonnenstand nachgeführt werden, um den Energieertrag zu steigern.
Zweiachsige Nachführsysteme führen zur Steigerung des Energieertrages um 20-30 Prozent. Einachsige Nachführsysteme werden aufgrund des schlechteren Kosten-Nutzen-Verhältnisses nur selten eingesetzt. In unseren Breitengraden kann der Anlagenertrag meistens über eine Vergrößerung der Modulfläche kostengünstiger als über eine Nachführung gesteigert werden. Neben den Mehrkosten benötigen Nachführsysteme einen erhöhten Wartungsaufwand bei den ansonsten wartungsarmen Photovoltaikanlagen.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Nachheizung

Während längeren Schlechtwetterperioden und in den Wintermonaten ist zur Sicherstellung des Brauchwasserbedarfs eine konventionelle Zusatzheizung erforderlich, die den jeweils benötigten Brauchwasservorrat auf Solltemperatur hält. Meist lässt sich die vorhandene Zentralheizung für die Nachheizfunktion verwenden, indem man den Solarspeicher an einen vorhandenen Speicherladekreis anschließt. Hierzu ist eine Umwälzpumpe (Nachheizpumpe, Speicherladepumpe) erforderlich.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Nasse Anbindung

siehe Heatpipe und Vakuumröhrenkollektor

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Neigungswinkel

Der Neigungswinkel, mit dem die Dachkomponenten einer Solaranlage installiert sind, spielt eine wesentliche Rolle für den Ertrag. Durch den jahreszeitlich bedingten Lauf der Sonne ergibt sich für den Sommer ein flacherer und im Winter ein steilerer Neigungswinkel. Grundsätzlich ist ein möglichst senkrechtes Auftreffen der Sonneneinstrahlung auf die Module oder Kollektoren am günstigsten.

Im Jahresmittel ergibt sich für thermische Solaranlagen ein optimaler Neigungswinkel von 45°, für Photovoltaikanlagen von 30°. Bei solarthermischen Anlagen ist zu beachten, ob sie der reinen Brauchwassererwärmung dienen oder auch der Heizungsunterstützung. Bei einer Anlage zur Heizungsunterstützung wird die meiste Energie im Winter benötigt. Deshalb ist gegebenenfalls ein steilerer Aufstellwinkel von 50° oder 60° zu wählen.

Winkelscheibe zur Ermittlung des Anlagenertrags bei unterschiedlichen Neigungswinkeln
Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Nennleistung

siehe kWp

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netz

öffentliches Stromnetz, Verbundnetz: Im Stromnetz sind alle Kraftwerke und Verbraucher miteinander verbunden (vernetzt).

Es gibt das Niederspannungsnetz mit 230 oder 400 Volt, an dem in der Regel die privaten Haushalte angeschlossen sind. Daneben gibt es das Mittelspannungsnetz (10 bis 30 kV), das Hochspannungsnetz (50 bis 150 kV) und das Höchstspannungsnetz (220 oder 380 kV).
Wird Strom in zentralen Kraftwerken erzeugt, hat er eine Spannung von z.B. 110 kV. Dieser wird über Freilandleitungen zu Umspannwerken geführt, wo er auf Mittelspannung gebracht wird. Dieser wird in der Regel ebenfalls über Freileitungen zu Trafostationen transportiert, wo er auf Niederspannung transformiert wird. Einzelne Trafostationen versorgen z.B. einen Betrieb oder ein Stadtviertel. Die Niederspannungskabel verlaufen in der Regel unterirdisch.
Eine hohe Spannung hat den Vorteil, dass viel Leistung übertragen werden kann.

Photovoltaikanlagen speisen den Strom in das Niederspannungsnetz ein. Die Wechselrichter formen den von der Solaranlage produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Sie besitzen eine Abschalteinrichtung, sollte die Spannung über den gültigen Werten liegen, was praktisch fast nie vorkommt. (nach IEC-Norm 60038 beträgt die obere Spannungsgrenze 230 Volt plus 6%)

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netzanschlusspunkt

Die Anschlussstelle der Photovoltaikanlage an die Elektroinstallation des Hauses bzw. das öffentlichen Netz.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netzbetreiber

Gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz sind die Netzbetreiber des öffentlichen Stromnetzes verpflichtet, den Strom aus Photovoltaikanlagen komplett abzunehmen und mit mindestens 40,60 Cent/ kWh zu vergüten. Mit dem 1. Januar 2007 wird dieser Betrag um jährlich 5 bzw. 6,5% gesenkt.

Die Netzbetreiber sind in der Regel die großen Energieversorgungsunternehmen aus der Zeit vor der Liberalisierung des Strommarktes.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netzeinspeisung

Der erzeugte Gleichstrom einer Photovoltaikanlage mit Netzanschluss wird über einen Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Netz eingespeist. Dieser wird mit bis zu 56,80 Cent/kWh vergütet (siehe EEG). Der Strom von Anlagen mit einer Leistung bis zu 5KWp wird einphasig eingespeist. Ab 5 KWp muss dreiphasig eingespeist werden.
Nicht netzgekoppelte Anlagen heißen Inselanlagen.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netzgekoppelte Anlage

Eine Photovoltaikanlage, die den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz einspeist, heisst netzgekoppelt. Im Gegensatz zur Inselanlage benötigt dieses System keine Speicherbatterien (Akkumulatoren).
Der erzeugte Gleichstrom einer Photovoltaikanlage mit Netzanschluss wird über einen Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Netz eingespeist, wobei dieser nach dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) mit mindestens 40,60 Cent/kWh über 20 Jahre vergütet wird. Diese Angaben gelten für Anlagen, die 2006 an das Stromnetz angeschlossen werden.

Der für den Haushalt benötigte Strom wird weiterhin von einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu einem geringeren Preis als der, der für den Solarstrom erzielt wird, bezogen. Das EVU muss nicht identisch mit dem Betreiber des öffentlichen Stromnetzes sein, das die Einspeisevergütung für den Solarstrom bezahlt. Das heisst, dass z.B. auch Strom aus erneuerbaren Energien (Grüner Strom) von einem alternativen Anbieter eingekauft werden kann.

Aufbau einer netzgekoppelten Solarstromanlage
Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Netzspannung

Die Netzspannung im Niederspannungsnetz beträgt in der Bundesrepublik Deutschland 230 Volt.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser haben einen Jahresheizwärmebedarf von unter 70 kWh je m2 Wohnfläche. Dieser Wert wird u.a. durch eine verbesserte Außenwanddämmung, Vermeidung von Wärmebrücken sowie durch passive Solarenergienutzung erreicht.

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1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Normen

Die Normen für die Komponenten von Photovoltaik-Anlagen, die Bauartzulassung sowie die Zertifizierung und Prüfung von Photovoltaik-Modulen bzw. Wechselrichtern usw. werden vom Deutschen Institut für Normung (DIN) veröffentlicht.
Die Normungsarbeit DIN/VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) wird auf dem Gebiet der Photovoltaik in Deutschland durch das Normungskomitee der Deutschen Elektrotechnischen Kommission (DKE) K373 "Photovoltaische Solarenergie-Systeme" koordiniert und wahrgenommen. Die weltweite Normung erfolgt durch die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC). Wesentliche Photovoltaiknorm ist z.B. die DIN EN bzw. IEC 61215 "Terrestrische Photovoltaik-(PV-) Module mit Silizium-Solarzellen; Bauarteignung und Bauartzulassung".

Das Europäische Normungskomitee CEN TC 312 entwickelt europäische Normen für die Solarthermie. Geprüft werden Kollektoren, vorgefertigte Anlagen und kundenspezifisch gefertigte Anlagen. Wesentliche Normen sind EN(V) 12975-12977.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Nutzenergie

Ist die Energie, die von der Nutzerin/ vom Nutzer in Form von Wärme, mechanischer Energie oder Licht verwendet wird. Die Vorstufe sind z.B. Heizöl oder Holz-Pellets, die in Wärme umgewandelt werden.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)


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