Navigationsabkürzungen:

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


 Halbleiter
 Heatpipe
 Heizung
 Heizungsunterstützung
 Holz- Pellet- Heizung
 Hot-Spot-Effekt

Halbleiter

Material, das im physikalisch reinen Zustand nichtleitend ist und bei gezielter Verunreinigung leitend gemacht werden kann. Durch Licht und Wärme werden Halbleiter elektrisch leitfähig.
Solarzellen bestehen zum Großteil aus einem Siliziumhalbleiter. Strahlt Licht auf eine Grenzschicht, entsteht elektrische Spannung, indem positive und negative Ladungsträger im Material getrennt werden, so dass zwischen Vorder- und Rückseite der Zelle eine elektrische Spannung entsteht. Wird ein Verbraucher angeschlossen, fließt die freie Ladung von der positiven in die negative Schicht.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Heatpipe

Bauart eines Vakuumröhrenkollektors, bei der eine unter Unterdruck stehende Flüssigkeit in einem geschlossenen Rohr zirkuliert, durch Wärmeeinstrahlung verdampft, über einen Wärmetauscher (Kondensator) die Wärme an die vorbeifließende Solarflüssigkeit abgibt und anschließend wieder kondensiert.
Heatpipes müssen mit einer Mindestneigung von 25° montiert werden. Es gibt sie mit trockener und nasser Anbindung.
Trockene Anbindung: Der Kondensator ist in einen Doppelrohrwärmetauscher integriert. Die Wärmeübertragung erfolgt über die Rohrwandung. Der Vorteil ist, dass die Röhren ausgewechselt werden können, ohne dass der Solarkreis entleert werden muss.
Nasse Anbindung: Der Kondensator taucht in die Solarflüssigkeit ein.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Heizung

Aufgrund steigender Öl- und Gaspreise überlegen sich immer mehr Hausbesitzer, die Heizkosten durch den Einbau einer Solaranlage zu senken.
Im Winter wird diese durch einen konventionellen Brenner, moderne Brennwerttechnik oder eine Holz -Pellet- Heizung ergänzt.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Heizungsunterstützung

Zur Senkung der laufenden Betriebskosten sowie zur vermehrten Nutzung erneuerbarer Energien (Verringerung von Schadstoffemissionen) können solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung eingebaut werden. Sinn macht dies vor allem in gut gedämmten Gebäuden. Hier wird in den Übergangszeiten mit der Sonne geheizt, im Winter erhöht die Solaranlage die Vorlauftemperatur des Heizkessels. Die ergänzende Heizenergie liefert optimalerweise ein Kessel mit Brennwerttechnik oder ein Holz- Pellet- Ofen, jedoch lässt sich eine Solaranlage auch mit einer Gas- oder Ölheizung kombinieren.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Holz- Pellet- Heizung

Heizung, die mit Holzpellets beheizt wird. Diese werden aus Hobel- oder Sägespänen gepresst und ohne Bindemittel hergestellt. Aufgrund ihrer geringen Restfeuchte haben sie einen hohen Heizwert. Das Heizen mit Holzpellets ist ein direkter Beitrag zum Klimaschutz, denn es wird nicht mehr CO2 freigesetzt, als bei der natürlichen Verrottung von Holz.
Pellets sind ein verbraucherfreundliches Heizmaterial, der Aschegehalt liegt unter 1%. Eine Holzpelletsheizung lässt sich ideal mit einer Solaranlage kombinieren.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Hot-Spot-Effekt

Zerstörung einer Solarzelle durch Hitzeentwicklung bei Teilverschattung eines Moduls - wird durch Bypass-Dioden vermieden.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
zum Seitenanfang

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)


Fachmann gesucht?
Der BSW-Solar vermittelt Ihnen kostenlos und unverbindlich einen Handwerksbetrieb.
>> weiter

Solar Glossar