| Eigensicherheit |
Nach DIN 4757 T1 sind Solaranlagen "eigensicher" auszuführen. Das heisst, dass eine anhaltende Wärmeaufnahme ohne Wärmeverbrauch nicht zu einem Störfall führen darf, der nur mit mehr als dem üblichen Bedienungsaufwand behoben werden könnte. Ein erheblicher Aufwand liegt z.B. dann vor, wenn aus dem Sicherheitsventil Solarflüssigkeit abgelassen wird und der Solarkreislauf vor erneuter Inbetriebnahme der Solaranlage zuerst wieder aufgefüllt werden muss. |
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| Einschalt- Temperaturdifferenz |
Bei thermischen Solaranlagen schaltet die Umwälzpumpe des Solarkreislaufes bei einer Temperaturdifferenz von 5 bis 8 Kelvin ein, die zwischen dem Kollektor- und der Speichertemperatur in Höhe des Wärmetauschers gemessen wird. |
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| Einspeisevergütung |
Eine Einspeisevergütung wird in Deutschland für Strom aus erneuerbaren (regenerativen) Energien gezahlt, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Betreiber der Stromnetze sind per Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, den Strom komplett abzunehmen und mit den darin vorgeschriebenen Sätzen zu vergüten. Für netzgekoppelte PV-Anlagen gibt es mittlerweile auch eine Vergütung für selbst verbrauchten Solarstrom. |
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| Einspeisevertrag |
Nach dem gültigen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dürfen Netzbetreiber die Erfüllung ihrer Verpflichtungen zur Abnahme und Vergütung des Stroms aus einer Photovoltaikanlage
nicht vom Abschluss eines Vertrages abhängig machen. |
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| Einspeisezähler |
Siehe Zähler |
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| Emission |
siehe Kohlendioxid |
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| Emissionsgrade |
Der Emissionsgrad gibt an, wieviel von der vom Absorber aufgenommenen Sonneneinstrahlung wieder als Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Ein Emissionsgrad von 0,12 besagt, dass 12 Prozent der in Wärme umgewandelten Sonnenenergie wieder abgegeben wird. |
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| Endenergie |
So wird die Energie genannt, die die/ der Verbraucher/in bezieht und einsetzt. Die Endenergie kann eine Sekundärenergie oder auch eine Primärenergie sein. |
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| Energie |
Ist die Fähigkeit eines Körpers, eine äußere Wirkung hervorzurufen, die in verschiedenen Formen auftreten kann: als elektrische Energie, mechanische Arbeit oder Wärmeenergie. Energie kann in verschiedenen Einheiten angegeben werden, z.B. als Kilowattstunde (kWh), Joule (J) oder Kilocalorie (kcal). Bei allen Einheiten, die sich auf eine Zeit beziehen (hier: eine Stunde (h)), handelt es sich um Einheiten zur Arbeit bzw. zum Energieverbrauch. |
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| Energieertrag |
Der Energieertrag photovoltaischer Anlagen beträgt in Deutschland durchschnittlich pro Jahr 900 kWh/ kWp. |
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| Energiepreise |
Die Stromgestehungskosten beschreiben die Kosten, die zur Herstellung von 1 kWh elektrischen Stroms benötigt werden. Sie setzen sich aus den internen und den externen Kosten zusammen. Die internen Kosten spiegeln die Kosten wider, die zur reinen Stromerzeugung aufgebracht werden. Die externen Kosten werden in der Regel von der Allgemeinheit getragen, sie beschreiben z.B. Folgekosten nach Tankerunglücken. |
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| Energiequellen, konventionelle |
Üblicherweise bezeichnet man so die fossilen Energieträger (Kohle, Mineralöl, Erdgas) und Uran. |
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| Energierücklaufzeit |
s. Amortisation |
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| Energieversorgungsunternehmen |
Energieversorgungsunternehmen (EVU) erzeugen Energie in Form von Strom und Wärme bzw. liefern Gas an den Kunden. Den größeren EVUs gehört ein Großteil der Stromnetze (RWE, E.On, Vattenfall, EnBW). Diese Netzbetreiber sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet, die Einspeisevergütung für z.B. Strom aus Photovoltaikanlagen zu zahlen. Wenn man von einem anderen EVU Strom bezieht (z.B. Ökostromanbieter), dem die Netze nicht gehören, zahlt dieser eine Nutzungsgebühr (Durchleitungsgebühr) an den Netzbetreiber. |
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| ENS |
Bei Schwankungen im Stromnetz oder bei Überschreitung von vorgegebenen Toleranzen bei der Einspeisung durch die Photovoltaikanlage, muss seitens des Netzbetreibers die Möglichkeit bestehen, die Photovoltaikanlage vom Netz zu trennen. Dieses soll die Personensicherheit auf Seiten des Stromnetzes sicherstellen. Diese Funktion nimmt in der Regel die selbsttätige Freischaltstelle (ENS) ein, die häufig in den Wechselrichter integriert ist und die Anlage automatisch vom Netz trennt. |
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| Entlüfter |
Luft im Solarkreis sammelt sich an den am höchsten gelegenen Stellen und unterbricht den Flüssigkeitsumlauf. Zur Entlüftung des Solarkreislaufs, z.B. nach Befüllen der Anlage und im Betrieb, werden an den kritischen Stellen des Kreislaufs (an den höchsten Punkten) Entlüfter installiert. Sie müssen absperrbar und für das verwendete Glykol-Wassergemisch und die Maximaltemperatur von mind. 170° C im Solarkreis geeignet sein (Ganzmetallentlüfter). Automatische Entlüfter müssen mit Absperrhan eingebaut werden. |
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| Entsorgung |
s. Recycling |
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| Erdung |
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| Erneuerbare Energien |
Energiequellen, die keine endlichen Rohstoffe verbrauchen sondern natürliche, sich erneuernde Kreisläufe anzapfen, bezeichnet man als erneuerbar (Sonne, Wind, Wasserkraft, Bioenergie) - meist werden auch die Gezeiten, die Meeresströmung und die Erdwärme dazugezählt. |
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| Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) |
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schreibt seit April 2000 in Deutschland Mindesteinspeisevergütungen für Strom vor, der aus erneuerbaren (regenerativen) Energien erzeugt wird. Die Vergütungen werden über einen Zeitraum von 20 Jahren an private oder gewerbliche Stromerzeuger gezahlt, z.B. auch für die Einspeisung von Solarstrom vom eigenen Dach. Das Erneuerbare Energien Gesetz löst das Stromeinspeisegesetz von 1991 ab. |
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| Erwärmung Solarmodul |
Solarzellen aus kristallinem Silizium verlieren bei Erwärmung einen geringen Teil ihrer Leistung. Je Grad Temperaturerhöhung der Module sinkt die Leistung um bis zu 0,5% der Spitzenleistung. Daher sollte bei der Installation von Solarmodulen auf dem Dach darauf geachtet werden, dass diese gut hinterlüftet sind. Bei Standardtestbedingungen, unter denen die Module gestestet werden, beträgt die Temperatur 25°C. Bei Dünnschichtmodulen ist dieser Effekt weniger stark. |
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| Eurowirkungsgrad |
ein mit dem europäischen Klima gewichteter dynamischer Wirkungsgrad, der den Vergleich verschiedener Wechselrichter ermöglicht. |
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| EVU |
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| externe Kosten |
Die Kosten der durch die konventionelle Energieerzeugung verursachten Umweltschäden. Sie werden in die Stromgestehungskosten nicht eingerechnet, sondern von der Volkswirtschaft und den Versicherungen getragen. Dazu gehören beispielsweise die finanziellen Hilfen für Opfer von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Stürmen, die aus der zu hohen CO2 Belastung der Erdatmosphäre resultieren. |
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| externe Wärmetauscher |
siehe Wärmetauscher |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)