| Dachintegration |
Solaranlagen können auf verschiedene Weise auf dem Dach befestigt werden. Auf Flachdächern werden sie aufgeständert, bei Schrägdächern können die Kollektoren und Module ebenfalls aufgeständert über der Dachhaut befestigt oder in die Dachhaut integriert werden, was optisch die elegantere Variante ist. |
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| Dachneigung |
Der Anstellwinkel des Daches zur Sonne beeinflusst direkt den Ertrag der Solaranlage und wirkt sich entsprechend auf die Strom- und Wärmeausbeute aus. Aus dem jahreszeitlichen Verlauf der Sonne ergibt sich, dass im Winter ein steilerer Anstellwinkel der Module oder Kollektoren als im Sommer günstig wäre, da die Sonne dann tiefer steht. Im Jahresmittel ergibt sich dadurch ein optimaler Aufstellwinkel von 45° für thermische Anlagen und von 30° für photovoltaische Anlagen. |
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| Neigung und Ausrichtung einer Solaranlage Bildquelle: Solarpraxis |
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| Dämmung |
siehe Wärmedämmung |
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| Darlehen |
Neben den KfW-Darlehen bietet auch die Landwirtschafliche Rentenbank Darlehen für Landwirte an, die in Erneuerbare Energien investieren möchten. Für größere Projekte (ab ca. 30 kWp) bietet die Deutsche Kreditbank eine Projektförderung an. Ebenso bietet die Umweltbank Darlehen für die Investition und den Bau in Erneuerbare Energieanlagen an. Auch bei anderen Banken bestehen mögliche weitere Angebote. Nachfragen und Vergleichen bietet sich an. |
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| DC |
Abkürzung für direct current = Gleichstrom. |
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| Degradation |
Degradation oder Alterung bezeichnet die Abnahme des Wirkungsgrades einer Solarzelle mit der Zeit. Solarzellen aus polykristallinem Silizium sind davon weniger betroffen als Dünnschichtzellen aus amorphem Silizium. Bei amorphen Solarzellen tritt dieser Effekt hauptsächlich in den ersten 1.000 Betriebsstunden auf und lässt dann nach, bei polykristallinen Zellen verläuft der Effekt konstant über die gesamte Betriebslaufzeit. Bei CIS und CdTe-Dünnschicht-Zellen findet durch Licht kaum eine Degradation statt, eine geringe Degradation kann aus anderen Gründen aber auch bei diesen Zelltypen auftreten. |
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| Denkmalschutz |
In Deutschland ist der Bau einer Solaranlage in der Regel nicht genehmigungspflichtig. (Näheres regeln die Landesbauordnungen.) In besonderen Fällen ist eine Genehmigung des Denkmalschutzes einzuholen, was sich heute immer noch als recht schwierig erweist. Da der Denkmalschutz Sache der Länder (Landesdenkmalämter) ist, werden im Fall von Solaranlagen meist Einzelentscheidungen getroffen. Die Kommunen und Landkreise unterhalten Abteilungen für Denkmalschutz in den Bau- oder Planungsämtern. Stadtbild- oder Ortsbildsatzungen sind Weiterführungen des Denkmalschutzes auf kommunaler Ebene. Siehe auch Genehmigungspflicht von Solaranlagen. |
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| Diffuse Strahlung |
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| Dotieren |
Damit Silizium als Stromerzeuger dienen kann, wird das reine Material gezielt verunreinigt. Das geschieht durch das Dotieren. Bei diesem Vorgang werden in das Kristallgitter des Siliziums Bor- und Phosphoratome eingebracht, die jeweils ein Elektron mehr oder weniger in ihrer äußeren Elektronenschale besitzen als das Siliziumatom. Das führt zu einer Elektronenbewegung innerhalb des Materials und ermöglicht damit einen Stromfluss. |
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| Druckverlust des Solarkreislaufs |
Die Kenntnis des Gesamtdruckverlustes des Solarkreislaufes ist notwendig, um die Leistung der Solarpumpe richtig auszulegen. Der Gesamtdruckverlust ergibt sich aus dem Druckverlust des Solarwärmeüberträgers, des Solarkollektorfeldes, der Rohrleitungen und der Armaturen und Einbauten. Der Druckverlust steigt mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit der Solarflüssigkeit stark an. Diese sollte nicht mehr als 0,7 m/s betragen. |
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| Dünnschichtzelle |
Zu den Dünnschichtzellen gehören amorphe Siliziumzellen ebenso wie Zellen aus CIS und CdTe. Der Unterschied zu den mono- und polykristallinen Siliziumzellen besteht in der Herstellung. Bei der Herstellung von Dünnschichtzellen werden photoaktive Halbleiter als dünne Schichten auf ein Trägermaterial aufgebracht. Die Schichtdicken betragen hierbei nur etwa 0,001 mm. |
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| Durchflussmengenregler |
Bauteil im Rücklauf einer solarthermischen Anlage, meist in die Solarstation integriert. Am Durchflussmengenregler wird der Volumenstrom des Solarkreislaufes eingestellt und abgelesen. |
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| Durchflusssystem |
Im Gegensatz zu einem Anlagensystem mit Trinkwasserspeicher, in dem das Brauchwasser erwärmt und gespeichert wird, wird im Durchflusssystem das Brauchwasser nicht gespeichert, sondern frisch gezapft, anschließend über einen externen Wärmetauscher erwärmt und den Verbrauchsstellen direkt zugeführt. Der Vorteil ist, das stets frisches Brauchwasser zur Verfügung steht und keine Legionellenschaltung erforderlich ist. Nachteil ist, dass nur zu Betriebszeiten der Solaranlage Warmwasser zur Verfügung steht (z.B. für Tagesstätten). |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)