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 Dachausrichtung
 Dachintegration
 Dachneigung
 Dämmung
 Darlehen
 DC
 Degradation
 Denkmalschutz
 Diffuse Strahlung
 Dotieren
 Druckverlust des Solarkreislaufs
 Dünnschichtzelle
 Durchflussmengenregler
 Durchflusssystem

Dachausrichtung

Am günstigsten für die Solarstrom- bzw. Solarwärmeerzeugung ist ein nach Süden ausgerichtetes Dach. Allerdings ist eine Abweichung nach Westen oder Osten nicht so ungünstig, wie man annehmen könnte. Ist das Dach um 45 Grad nach Ost oder West gedreht, können je nach Dachneigung noch bis zu 95 Prozent des Potenzials ausgeschöpft werden. Und selbst bei exakter West- oder Ostausrichtung sind es immer noch bis zu 85 Prozent.

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Dachintegration

Solaranlagen können auf verschiedene Weise auf dem Dach befestigt werden. Auf Flachdächern werden sie aufgeständert, bei Schrägdächern können die Kollektoren und Module ebenfalls aufgeständert über der Dachhaut befestigt oder in die Dachhaut integriert werden, was optisch die elegantere Variante ist.
Inzwischen bieten Firmen in Rahmen eingepaßte Module an, die sich mechanisch und optisch in die umliegende Dachfläche integrieren. Die neuste Technik sind Solardachziegel sowie Solar-Roof-Systeme, bei denen die gesamte Dachfläche mit großen Kollektoren abgedeckt wird ("Energiedächer").
Bei dachintegrierten Photovoltaikanlagen ist auf eine ausreichende Hinterlüftung der Module zu achten, um den Ertrag nicht zu schmälern.

Siehe auch Indachmontage

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Dachneigung

Der Anstellwinkel des Daches zur Sonne beeinflusst direkt den Ertrag der Solaranlage und wirkt sich entsprechend auf die Strom- und Wärmeausbeute aus. Aus dem jahreszeitlichen Verlauf der Sonne ergibt sich, dass im Winter ein steilerer Anstellwinkel der Module oder Kollektoren als im Sommer günstig wäre, da die Sonne dann tiefer steht. Im Jahresmittel ergibt sich dadurch ein optimaler Aufstellwinkel von 45° für thermische Anlagen und von 30° für photovoltaische Anlagen.

Allerdings muss man bei solarthermischen Anlagen berücksichtigen, ob sie ausschließlich der Brauchwassererwärmung dienen oder auch der Heizungsunterstützung. Bei der Heizungsunterstützung wird die meiste Energie im Winter benötigt. Deshalb ist bei diesen Anlagen ein steilerer Aufstellwinkel unter Umständen günstiger.

Flachdächer sind immer für Solaranlagen geeignet, da sowohl Ausrichtung als auch Aufstellwinkel der Anlage frei gewählt werden kann.

Neigung und Ausrichtung einer Solaranlage
Bildquelle: Solarpraxis
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Dämmung

siehe Wärmedämmung

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Darlehen

Neben den KfW-Darlehen bietet auch die Landwirtschafliche Rentenbank Darlehen für Landwirte an, die in Erneuerbare Energien investieren möchten. Für größere Projekte (ab ca. 30 kWp) bietet die Deutsche Kreditbank eine Projektförderung an. Ebenso bietet die Umweltbank Darlehen für die Investition und den Bau in Erneuerbare Energieanlagen an. Auch bei anderen Banken bestehen mögliche weitere Angebote. Nachfragen und Vergleichen bietet sich an.

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DC

Abkürzung für direct current = Gleichstrom.

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Degradation

Degradation oder Alterung bezeichnet die Abnahme des Wirkungsgrades einer Solarzelle mit der Zeit. Solarzellen aus polykristallinem Silizium sind davon weniger betroffen als Dünnschichtzellen aus amorphem Silizium. Bei amorphen Solarzellen tritt dieser Effekt hauptsächlich in den ersten 1.000 Betriebsstunden auf und lässt dann nach, bei polykristallinen Zellen verläuft der Effekt konstant über die gesamte Betriebslaufzeit. Bei CIS und CdTe-Dünnschicht-Zellen findet durch Licht kaum eine Degradation statt, eine geringe Degradation kann aus anderen Gründen aber auch bei diesen Zelltypen auftreten.

Diese Abnahme des Wirkungsgrades wird von den Herstellern kalkuliert, in der Regel geben sie eine Garantie über 80% der Zellleistung des Ausgangswertes über 20 Jahre.

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Denkmalschutz

In Deutschland ist der Bau einer Solaranlage in der Regel nicht genehmigungspflichtig. (Näheres regeln die Landesbauordnungen.) In besonderen Fällen ist eine Genehmigung des Denkmalschutzes einzuholen, was sich heute immer noch als recht schwierig erweist. Da der Denkmalschutz Sache der Länder (Landesdenkmalämter) ist, werden im Fall von Solaranlagen meist Einzelentscheidungen getroffen. Die Kommunen und Landkreise unterhalten Abteilungen für Denkmalschutz in den Bau- oder Planungsämtern. Stadtbild- oder Ortsbildsatzungen sind Weiterführungen des Denkmalschutzes auf kommunaler Ebene. Siehe auch Genehmigungspflicht von Solaranlagen.

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Diffuse Strahlung

s. Strahlungsarten

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Dotieren

Damit Silizium als Stromerzeuger dienen kann, wird das reine Material gezielt verunreinigt. Das geschieht durch das Dotieren. Bei diesem Vorgang werden in das Kristallgitter des Siliziums Bor- und Phosphoratome eingebracht, die jeweils ein Elektron mehr oder weniger in ihrer äußeren Elektronenschale besitzen als das Siliziumatom. Das führt zu einer Elektronenbewegung innerhalb des Materials und ermöglicht damit einen Stromfluss.

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Druckverlust des Solarkreislaufs

Die Kenntnis des Gesamtdruckverlustes des Solarkreislaufes ist notwendig, um die Leistung der Solarpumpe richtig auszulegen. Der Gesamtdruckverlust ergibt sich aus dem Druckverlust des Solarwärmeüberträgers, des Solarkollektorfeldes, der Rohrleitungen und der Armaturen und Einbauten. Der Druckverlust steigt mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit der Solarflüssigkeit stark an. Diese sollte nicht mehr als 0,7 m/s betragen.

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Dünnschichtzelle

Zu den Dünnschichtzellen gehören amorphe Siliziumzellen ebenso wie Zellen aus CIS und CdTe. Der Unterschied zu den mono- und polykristallinen Siliziumzellen besteht in der Herstellung. Bei der Herstellung von Dünnschichtzellen werden photoaktive Halbleiter als dünne Schichten auf ein Trägermaterial aufgebracht. Die Schichtdicken betragen hierbei nur etwa 0,001 mm.
Die Dünnschicht-Zellen werden intern so miteinander verbunden, dass man mit dem bloßen Auge die Verbindungen kaum erkennt. Die Zellen sehen daher sehr homogen aus. Die Farben von Dünnschichtzellen sind rötlichbraun über schwarz bis dunkelgrün. Vorteile von Dünnschichtzellen sind die geringeren Herstellungskosten, die geringere Anfälligkeit bei Verschattungen und die höhere Formflexibilität. Ein Nachteil ist der geringere Wirkungsgrad gegenüber Siliziumzellen.
Amorphe Siliziumzellen
Der photoaktive Halbleiter ist in diesem Fall amorphes (gestaltloses) Silizium, das als dünne Schicht auf das Trägermaterial, in den meisten Fällen Glas, aufgebracht wird. Der geringere Material-u. Energieverbrauch und die Möglichkeit des hohen Automatisierungsgrades der Fertigung bieten beträchtliche Einsparpotenziale gegenüber der kristallinen Siliziumtechnologie. Nachteil der amorphen Zellen ist der geringe Wirkungsgrad von 5% bis 8% (stabilisierter Zustand). Flexible Solarmodule auf Metall- oder Kunststofffolien sind möglich. Die Struktur ist homogen, die Farbe ist rötlichbraun bis schwarz.
CIS-Dünnschicht-Solarzellen
Das aktive Halbleitermaterial bei CIS-Solarzellen ist Kupfer-Indium-Diselenid, ihre Farbe ist schwarz. Der Wirkungsgrad beträgt 7,5% bis 9,5%.
CdTe-Dünnschicht-Solarzellen
Das photoaktive Material bei diesen Solarzellen besteht aus Cadmium-Tellurid. CdTe ist als Verbindung ungiftig und sehr stabil. Die Farbe der Zellen dunkelgrün spiegelnd bis schwarz. Der Wirkungsgrad der CdTe-Module beträgt 6% bis 9%.

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Durchflussmengenregler

Bauteil im Rücklauf einer solarthermischen Anlage, meist in die Solarstation integriert. Am Durchflussmengenregler wird der Volumenstrom des Solarkreislaufes eingestellt und abgelesen.

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Durchflusssystem

Im Gegensatz zu einem Anlagensystem mit Trinkwasserspeicher, in dem das Brauchwasser erwärmt und gespeichert wird, wird im Durchflusssystem das Brauchwasser nicht gespeichert, sondern frisch gezapft, anschließend über einen externen Wärmetauscher erwärmt und den Verbrauchsstellen direkt zugeführt. Der Vorteil ist, das stets frisches Brauchwasser zur Verfügung steht und keine Legionellenschaltung erforderlich ist. Nachteil ist, dass nur zu Betriebszeiten der Solaranlage Warmwasser zur Verfügung steht (z.B. für Tagesstätten).

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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)


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