| Batterie |
siehe Akkumulator |
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| Baubeginn |
Als Baubeginn gilt in fast allen Förderrichtlinien der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages beziehungsweise eine Auftragserteilung für den Bau einer Solaranlage. |
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| Baugenehmigung |
Übergeordnet über die Landesbauordnungen der Bundesländer ist das Baugesetzbuch (BauGB). Der Bau einer "Standard"-Solaranlage (Photovoltaik- bzw. Solarthermie- Anlage auf dem Dach) ist grundsätzlich genehmigungsfrei. In fraglichen Fällen sollte eine Bauanzeige gestellt werden. Dann muss die Behörde nachweisen, ob eine Genehmigungsfreiheit vorliegt oder nicht. Weicht die Solaranlage in Form, Größe, Standort, Beschaffenheit von den baurechtlichen Normen ab, kann es sein, dass die Anlage genehmigt werden muss. Dies ist vom jeweiligen Bundesland abhängig.
Beispiele hierfür sind: |
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| Befüllen |
Vor Inbetriebnahme muss eine solarthermische Anlage mit der Wärmeträgerflüssigkeit (auch "Solarflüssigkeit") befüllt werden. Dazu wird mit Hilfe einer Pumpe die Anlage an der tiefsten Stelle über einen Füll- und Entleerungshahn mit Solarflüssigkeit befüllt. In der Regel ist das ein Wasser- Glykol Gemisch im Verhältnis von 60 zu 40. Die Anlage sollte soweit befüllt werden, dass sich ein Anlagendruck von 0,5 bar plus statischer Höhe aufbaut (zwischen 1,5 und 10 bar). Sinkt der Anlagendruck aufgrund der anschließenden Entlüftung, muss die Anlage entsprechend nachgefüllt werden. |
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| Betriebsdruck der Solaranlage |
Der Druck in der Solaranlage schwankt während des Betriebes zwischen dem Vordruck und dem maximalen Betriebsdruck. Der Vordruck wird beim Befüllen der Anlage mit der Wärmeträgerflüssigkeit eingestellt und verhindert Unterdruck und Lufteintritt. Der Betriebsdruck ergibt sich während des Betriebes durch die Ausdehnung der erwärmten Solarflüssigkeit. Druckschwankungen von 1 bis 2 bar sind normal. Der maximal zulässige Betriebsdruck wird erreicht, wenn das Ausdehnungsgefäß vollständig mit Solarflüssigkeit, die sich bei Erwärmung ausdehnt, gefüllt ist. Er sollte ca. 0,3 bar geringer sein als der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. |
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| Betriebskosten |
Die Betriebskosten einer Solaranlage sind relativ gering. Sie betreffen in der Regel den Strombedarf für Pumpen und Wechselrichter, die Wartung sowie eventuelle Versicherungen. |
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| Blitzschutz und Erdung |
Solarkollektoren und Photovoltaikmodule sollten bei Bedarf blitzschutzgerecht geerdet werden. Auf öffentlichen Gebäuden schreiben die Landesbauordnungen generell den Einbau von Blitzschutzanlagen vor. Auf privaten Gebäuden ist es in der Regel eine freiwillige Maßnahme. Allerdings stellen nicht nur direkte Blitzeinschläge sondern auch indirekte eine Gefahr für die Photovoltaikalage durch Überspannung dar. |
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| äußerer Blitzschutz |
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| Brauchwasser |
Trinkwasser, das zum Waschen, Putzen, Spülen, Duschen, Baden etc. genutzt wird. |
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| Brauchwasserbedarf |
Für die richtige Größe einer Solaranlage muss der durchschnittliche tägliche Brauchwasserbedarf der/s Kundin/en ermittelt werden. Dies geschieht für Anlagen zur Trinkwassererwärmung entweder über einen Brauchwasserzähler oder über eine Befragung der/s Kund/in, die durch Bedarfstabellen ergänzt wird. Für Anlagen, die der Heizungsunterstützung dienen, muss der Heizwärmebedarf ermittelt werden. Durch Festlegung des solaren Deckungsgrads bestimmen Kund/in und Planer/in, welcher Anteil des Energiebedarfs zur Brauchwassererwärmung durch Sonnenenergie gedeckt werden soll. |
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| Brauchwassermischer |
Wegen der hohen Maximaltemperatur des Speichers ist zum Schutz gegen Verbrühen bei der Entnahme von Warmwasser ein Brauchwassermischer erforderlich. Er wird zwischen Kaltwasserzuleitung und Brauchwasserentnahmeleitung installiert. Durch thermostatisch geregeltes Zumischen von Kaltwasser wird die Maximaltemperatur des gezapften Wassers begrenzt. |
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| Brauchwassertemperatur |
In der Solartechnologie wird eine Brauchwassertemperatur von 45° C angesetzt. |
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| Brennwerttechnik |
Bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe in der Heizungstechnik entstehen Abgase, die über einen Schornstein in die Atmosphäre geleitet werden. Die Wärmeenergie, die diese Abgase enthalten, bleibt dabei ungenutzt. In der Brennwerttechnik wird die Wärme der Abgase in Form von Verdampfungswärme genutzt. Brennwertgeräte enthalten einen zweiten Wärmetauscher (WT). Die Abgase werden über diesen WT geleitet. Sie kühlen ab und kondensieren. Die dabei freigesetzte Wärmeenergie wird zur Erwärmung von Brauchwasser genutzt. Dadurch kommt es zu einer erheblichen Einsparung an fossilen Brennstoffen und zu einer deutlichen Minderung des CO2 Ausstoßes. |
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| Bruttowärmeertrag |
Der jährliche Bruttowärmeertrag eines Solarkollektors in kWh/m² entspricht der Wärmemenge, die der Kollektor an den Speicher abgibt unter Einbeziehung der Leitungsverluste. Bruttowärmeerträge verschiedener Solarkollektoren sind nur dann vergleichbar, wenn gleiche Temperaturverhältnisse (Verhältnis von mittlerer Absorbertemperatur zur Umgebungstemperatur) und gleiche Einstrahlungsbedingungen herrschen. Wichtig ist die Angabe der Bezugsfläche des Kollektors, auf die sich der Bruttowärmwertrag bezieht: Absorber-, Apertur- oder Bruttofläche. |
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| Bypassdiode |
Halbleiterbauteil, antiparallel zur Solarzelle geschaltet. Sie sorgt bei Teilbeschattung von Solarmodulen dafür, dass der Strom an der betroffenden Stelle vorbeigeführt wird. Dies ist für die Gesamtstromausbeute sinnvoll, da die jeweils schwächste Solarzelle die Gesamtleistung des Moduls bestimmt. Weiterhin verhindert die Bypassdiode den Hot–Spot Effekt und mindert so Ertragseinbußen. |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)