| 100.000-Dächer-Solarstrom-Programm |
Das 100.000 Dächer -Programm förderte bundesweit bis zum 30.6.2003 den Bau von Photovoltaikanlagen. Es wurde in Form eines zinsverbilligten Darlehens an die Antragsteller ausgezahlt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.100000daecher.de. |
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| Abschreibung |
Die Regelungen für Abschreibungsfristen bei Solaranlagen sind widersprüchlich. Laut Afa-Tabellen (Absetzung für Abnutzung) können Solaranlagen in 10 Jahren gewinnmindernd abgesetzt werden, Photovoltaikanlagen in 20 Jahren. Da jede Photovoltaikanlage auch eine Solaranlage ist, könnte damit eine 10-jährige Abschreibungsfrist gewählt werden. Meistens bestehen die Finanzämtern inzwischen aber auf einer 20-jährigen Abschreibungsfrist. Die Anschaffungskosten können dann anteilig über 20 Jahre als Ausgaben geltend gemacht werden. |
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| Absorber |
Der Absorber ist der Teil des Solarkollektors, der die einfallende Solarstrahlung aufnimmt, in thermische Energie umwandelt und über den Wärmetauscher der Solarflüssigkeit zuführt. Er besteht meist aus einer mit einer schwarzen Spezialbeschichtung versehenen Empfangsfläche aus Blech - der Platine - und aufgelöteten oder direkt in das Blech gepreßten oder gerollten Rohren, die von der Solarflüsssigkeit (in der Regel ein Wasser-Frostschutz-Gemisch) durchflossen werden. Die Güte des Absorbers wird durch das Absorptions-Emissionsverhältnis ausgedrückt, das bei sehr guten Modellen Werte von 10 und größer erreicht. Unbehandelte Oberflächen erreichen dagegen nur Werte von 1. |
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| Die Schichten eines Flachkollektors Bildquelle: Solarpraxis |
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| Absorbermatten |
siehe Schwimmbadabsorber |
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| Absorption |
Aufnahme kurzwelligen Sonnenlichts von einem Körper |
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| Einstrahlung am Kollektor |
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| Absorptionsgrad |
Der Absorptionsgrad gibt den Anteil der auf eine Absorberfläche treffenden Strahlung an, der in Wärme umgewandelt wird. |
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| AC |
Abkürzung für alternating current = Wechselstrom |
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| Air Mass (AM) |
Die Sonnenstrahlung wird auf ihrem Weg durch die Erdatmosphäre durch Reflexion, Absorption (durch Luftmoleküle und -partikel) und Streuung vermindert. Die Minderung ist um so größer, je länger der Weg der Strahlung durch die Erdatmosphäre ist. |
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| Akkumulator |
Auch als Akku oder Solarbatterie bezeichnet. Wird zur Speicherung von erzeugtem Solarstrom bei so genannten Inselanlagen eingesetzt, um Stromerzeugungs- und Stromverbrauchszeiten zu entkoppeln. Der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom wird dabei über einen Laderegler im Akku gespeichert (12-Volt-Anlagen) und kann bei Bedarf die Gleichstrom-Verbraucher versorgen. Sollen Wechselstrom-Verbraucher betrieben werden, muss ein zusätzlicher Wechselrichter an den Akku angeschlossen werden. |
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| Alterung |
s. Degradation |
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| amorphe Solarzelle |
s. Solarzelle, amorph sowie Silizium, amorph |
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| Amortisation |
In der Solartechnik gibt es zwei Amortisationszeiten, die energetische und die finanzielle. Die energetische Amortisation (auch Energierücklaufzeit) einer Solaranlage gibt die Zeit an, in der die Anlage die Energiemenge erzeugt, die zu ihrer eigenen Herstellung benötigt wurde. Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung amortisieren sich im Schnitt nach 1,2 – 2,5 Jahren, Anlagen zur Stromerzeugung nach 1-4 Jahren. Die unterschiedliche Bandbreite der Amortisationszeiten hängt stark von der Einstrahlung am Standort und den verwendeten Technologien ab. |
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| Anlagendruck |
0,5 bar + statische Höhe |
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| Anlagentyp nach EEG |
Die Einspeisevergütung richtet sich gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach dem Anlagentyp und dem Jahr der Inbetriebnahme.
Für diese Anlagen erhalten Sie eine Basisvergütung in Höhe von 35,49 Cent/kWh im Jahr 2008, gleichbleibend für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme. Photovoltaik-Anlagen auf einem Dach sind laut Gesetz Anlagen, die an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind. Für diese erhalten Sie gemäß dem EEG eine erhöhte Einspeisevergütung bis 30 Kilowatt (kW) installierter Leistung in Höhe von 46,75 Cent/kWh im Jahr 2008. Für größere Anlagen über 30 kW ist die Einspeisevergütung etwas geringer. Hierzu zählen alle auf dem Dach angebrachten Solarstromanlagen und solche, die an der Fassade als Vordach oder z.B. über ein Montagegestell additiv an der Fassade angebracht sind. Unter den Begriff der Fassadenanlagen fallen die Anlagen, die nicht auf dem Dach oder als Dach eines Gebäudes angebracht sind und einen wesentlichen Bestandteil des Gebäudes bilden. Diese kommen in den Genuss einer weiteren Erhöhung der Einspeisevergütung um 5 Cent/kWh (2008: 51,75 Cent/kWh bis 30 kW). Nach dem BGB § 93 ist ein wesentlicher Bestandteil dann gegeben, wenn zwei Sachen nicht voneinander getrennt werden können, ohne dass der eine oder der andere zerstört oder in seinem Wesen verändert wird. Welche Anlagen hierunter fallen muss im Einzelfall geklärt werden.
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| Anlagenwirkungsgrad |
In der Solarwärmetechnik ist der Anlagenwirkungsgrad das Verhältnis der von der Solarflüssigkeit in den Speicher eingetragenen Wärme zu der auf die Kollektorfläche eingestrahlten Sonnenenergie. Der Anlagenwirkungsgrad beschreibt die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage über einen längeren Zeitraum, z.B. ein Jahr. Der Systemwirkungsgrad beschreibt den Wirkungsgrad des gesamten Solarsystems (bestehend aus Kollektor, Rohrleitung, Wärmetauscher und Speicher) einschließlich des Weges zu den Verbraucherstellen. Hier werden zusätzlich die Wärmeverluste durch das Rohrleitungssystem (Rohrleitungsverluste) auf dem Weg zu den Verbrauchern hinzugezählt. Der Systemwirkungsgrad gibt an, wieviel der auf den Kollektor eingestrahlten Sonnenenergie den Verbrauchern an den Entnahmestellen als warmes Wasser zur Verfügung steht. siehe auch Systemwirkungsgrad Photovoltaik |
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| Antireflexschicht |
Eine Solarzelle ist an ihrer Oberseite mit einer sehr dünnen speziellen Antireflexschicht beschichtet. Dadurch wird gewährleistet, dass möglichst viele der auf sie einfallenden Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt werden.
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| Antragsberechtigte in Förderprogrammen |
Unter dem Begriff Antragsberechtigte wird in den Förderrichtlinien die Personengruppe definiert, die berechtigt ist, Fördermittel zu erhalten. |
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| Anzeigeinstrumente |
Nach DIN 4757-1 gelten folgende Vorschriften: |
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| Aperturfläche |
siehe Kollektorflächen |
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| Aufbau einer Solaranlage |
Siehe Komponenten einer Photovoltaikanlage bzw. Aufbau einer solarthermischen Anlage |
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| Aufdachmontage |
Bei der Aufdachmontage von Solaranlagen wird der Solarkollektor oder das Solarmodul mittels spezieller Montagesätze aus verzinktem Stahl, Aluminium oder Edelstahl etwa 5 bis 15 Zentimeter über der Dacheindeckung installiert. Die Montageschienen werden mit Dachhaken auf den Dachsparren befestigt. Besonders einfach zu montieren sind Systeme, bei denen die Kollektoren oder Module in ein Schienensystem eingehangen werden und daher weitere Schraubarbeiten auf dem Dach entfallen. |
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| Aufstellwinkel |
siehe Neigungswinkel |
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| Ausdehnungsgefäß |
Das Ausdehnungsgefäß, ein geschlossener Behälter mit einem meist durch eine Membran abgetrennten Stickstoffpolster, gehört zu den Sicherheitseinrichtungen einer Solarthermieanlage. Es nimmt die beim Aufheizen auftretende Ausdehnung des Volumens der Solarflüssigkeit auf und darf zum Kollektor hin nicht schließbar sein. Um auch bei Schäden und Stillstandszeiten der Solaranlage Sicherheit zu gewährleisten, muss das Ausdehnungsgefäß den vollständigen Flüssigkeitsinhalt des Kollektors aufnehmen können, bei Vakuumröhrenkollektoren zusätzlich den Inhalt der Vor- und Rücklaufleitungen. Wichtig ist die Glykolbeständigkeit der Membran. Glykol wird als Frostschutz im Kollektor eingesetzt. |
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| Ausrichtung einer Solaranlage |
Bei der optimalen Ausrichtung einer Solaranlage zeigt die Kollektor- oder Modulfläche nach Süden, der Neigungswinkel liegt zwischen 30 und 45° abweichend von der Horizontalen. |
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| Winkelscheibe zur Ermittlung des Anlagenertrags bei unterschiedlichen Ausrichtungen |
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| Azimutwinkel |
Der Azimutwinkel gibt die Abweichung der Solarkollektoren oder Solarmodule von der exakten Südausrichtung an. Neben dem Azimutwinkel spielt der Neigungswinkel sowie der Stand der Sonne im jahreszeitlichen Verlauf für den Energieertrag der Anlage eine Rolle. Der Neigungswinkel gibt an, um wieviel Grad die Dachkomponenten der Anlage abweichend von der Horizontalen installiert sind. |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)