Solarförderung

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Volle Auftragsbücher beim Solarhandwerk

Nach einem schwierigen Jahresauftakt zog die Nachfrage in der Solarstrombranche im Sommer spürbar an. Experten erwarten, dass sich dieser erfreuliche Trend in den kommenden Monaten fortsetzt

Foto: energiebau

Die deutsche Solarbranche hatte es zu Beginn des Jahres nicht leicht: Ein vergleichsweise harter Winter, der weggbrechende Markt in Spanien und eine durch die Finanzkrise bedingte Kaufzurückhaltung machten den Solaranbietern zu schaffen. Doch im Sommer drehte sich der Markt, Handwerker berichten seit dem von sich füllenden Auftragsbüchern. Durch gesunkene Preise und damit attraktive Investitionsbedingungen haben immer mehr Verbraucher die Zeichen der Zeit erkannt und befassen sich konkret mit dem Gedanken der Anschaffung einer Solaranlage. Viele wollen noch in diesem Jahr bauen, so dass Branchenexperten auch in den kommenden Monaten mit einer positiven Marktentwicklung rechnen.

Das Solarhandwerk hofft jetzt auf einen Herbst mit vielen Schönwetter-Tagen, damit die Handwerker noch möglichst oft zur Montage auf die Dächer steigen können.

Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet für das Jahr 2009 mit einem Zubau an Solarstromleistung von 2.000 MWp. Damit würde das gute Ergebnis des Vorjahres dann sogar noch deutlich übertroffen.

Experten zerstreuen unterdessen Befürchtungen von Solaranlagenbetreibern im Hinblick auf eine neue schwarz-gelbe Bundesregierung. CDU/CSU und FDP hätten sich im Vorfeld der Bundestagswahlen zum Förderinstrument Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bekannt, stellten Branchenvertreter klar. Außerdem gelte für Solaranlagenbetreiber ein Bestandschutz.

Foto: Solarstromanlage am Flughafen Köln-Bonn