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Solarstrom-Förderung

Förderung für Solarstrom bleibt erhalten

Entgegen mancher anderslautender Presseberichte wird der wirtschaftliche Betrieb einer Photovoltaik-Anlage durch eine gesetzliche Förderung weiterhin unterstützt. Den klassischen Einspeisetarif bekommen fortlaufend „kleine“ Anlagen bis 100 kWp Leistung für eine Laufzeit von 20 Jahren. Damit ist die Solarstromanlage auf dem Eigenheim allemal über bisherige Fördermodelle gesichert. Größere Anlagen erhalten eine zu ermittelnde Marktprämie, die sich aus der Differenz eines sogenannten „anzulegenden Wertes“ und dem energieträgerspezifischen Monatsmarktwert für Solarenergie ergibt. Für größere Anlagen und damit für gewerbliche Anwender gibt es andere Fördermöglichkeiten und selbst tragende Geschäftsmodelle, die den Betrieb dieser Anlagen wirtschaftlich sicherstellt.

EEG-Vergütungssätze

Feste Einspeisevergütung, Marktprämie und Eigenverbrauch - was ist zu beachten?

Die Höhe der festen Einspeisevergütung wird gesetzlich vorgegeben und quartalsweise jeweils 3 Monate im voraus von der Bundesnetzagentur öffentlich bekanntgegeben. Neben einer festen Einspeisevergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom kann der Strom auch zur Selbstversorgung ("Eigenverbrauch") vor Ort vergünstigt genutzt werden. Dabei kann Solarstrom aus Anlagen mit einer Leistung von höchstens 10 kWp vollständig von Umlagen und Abgaben befreit werden. Auch bei größeren Solaranlagen bis 750 kWp entfallen Abgaben vollständig und die Höhe der EEG-Umlage reduziert sich auf 40 Prozent. Der Anteil des Eigenverbrauchs einer Solaranlage kann durch die Installation eines Speichers weiter erhöht werden.

Die Höhe der Einspeisevergütung sowie die genaue Ermittlung der "anzulegenden Werte" finden Sie in den Tabellen unter Weiterlesen.

Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt der BSW-Solar keine Gewähr.

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EEG-Vergütungssätze

Speicherförderprogramm

Mit dem KfW-Programm Solarstromspeicher finanzieren!

Mit Solarstromspeichern kann die Ausbeute der eigenen Solaranlage nochmals deutlich erhöht werden. Speicher tragen zum Gelingen der Energiewende bei. Sie stabilisieren in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage das Stromnetz und verringern Netzausbau insbesondere für das Laden von Elektroautos. Eine Vielzahl an Bundesländern haben eigene Förderprogramme für die Installation eines Speichers ins Leben gerufen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.die-sonne-speichern.de

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Mit Mieterstrom profitieren auch Mieter von Solarenergie

Auch Mieter können von einer Solaranlage auf dem Dach profitieren und werden mit einer gesetzlichen Mieterstromförderung nach EEG bezuschlagt. Die Höhe des Mieterstromzuschlags hängt von der Größe der Solaranlage und dem Photovoltaik-Zubau insgesamt ab. Der Zuschlag liegt zwischen 2,2 Cent/kWh und 3,8 Cent/kWh. Der von den Mietern nicht verbrauchte Strom wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und mit einem festen Vergütungssatz gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf: http://www.sonne-teilen.de

Weitere Förderprogramme

Förderangebote der KfW Bankengruppe

Die Errichtung einer Photovoltaikanlage kann zudem im Rahmen von Gebäudesanierungen oder im Neubau durch vergünstigte Kreditkonditionen gefördert werden. So können Kredite für Solaranlagen mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ bei Neubauten zumeist im Programm Nr. 153 und bei der Gebäudesanierung im Programm Nr. 151 bei der KfW beantragt werden. Unabhängig von Bauvorhaben vergibt die KfW auch im Rahmen der Programme „Erneuerbare Energien Standard“ bzw. „Erneuerbare Energien Premium“ zinsgünstige Kredite.

Die entsprechenden Informationen finden Sie auf den Seiten der KfW Bankengruppe.

Handwerkersuche

Hier finden Sie die Unternehmen, die Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlagen anbieten. Suchen Sie mit den komfortablen Suchfunktionen